Insekten Scanner prüft Lebensmittel auf Insekten-Zutaten
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Insekten in Lebensmitteln: Was ist erlaubt und wie du sie erkennst

Seit einigen Jahren dürfen in der EU bestimmte Insekten ganz offiziell in Lebensmitteln stecken, oft versteckt hinter wissenschaftlichen Namen im Kleingedruckten. Hier erfährst du, was zugelassen ist, warum es für viele Menschen wichtig ist und wie du Insekten-Zutaten in Sekunden erkennst.

Welche Insekten sind in der EU zugelassen?

Insekten gelten in der EU als „neuartige Lebensmittel" (Novel Food) und brauchen eine eigene, strenge Zulassung. Aktuell sind vier Arten freigegeben:

  • Mehlwurm (Tenebrio molitor): die Larve des Gelben Mehlwurms, getrocknet und als Pulver. Seit Februar 2025 ist zusätzlich ein UV-behandeltes Pulver mit erhöhtem Vitamin-D-Gehalt erlaubt, unter anderem für Brot und Brötchen, Kuchen, Nudeln und Käseprodukte.
  • Hausgrille (Acheta domesticus): auch „Heimchen" genannt, zugelassen gefroren, getrocknet, als Pulver und als teilweise entfettetes Pulver.
  • Wanderheuschrecke (Locusta migratoria): gefroren, getrocknet und als Pulver.
  • Buffalowurm (Alphitobius diaperinus): die Larve des Getreideschimmelkäfers, gefroren, als Paste, getrocknet und als Pulver.

Wichtig: Diese Zutaten dürfen nicht heimlich beigemischt werden. Im Zutatenverzeichnis müssen sie mit dem wissenschaftlichen und dem deutschen Namen stehen, zum Beispiel „Acheta domesticus (Hausgrille)".

Versteckte Insekten: die E-Nummern

Unabhängig von den neuen Insekten-Produkten stecken Insekten schon seit Langem in vielen Lebensmitteln, nämlich als Zusatzstoffe:

  • E120 Karmin / Echtes Karmin (Cochenille): ein roter Farbstoff aus der Cochenille-Schildlaus. Zu finden in Süßigkeiten, Getränken, Joghurt oder Wurstwaren.
  • E904 Schellack: ein Überzugsmittel aus dem Sekret der Lackschildlaus. Macht Süßigkeiten und Obst glänzend.
  • E901 Bienenwachs: Überzugs- und Trennmittel, gewonnen von Bienen.

Warum das wichtig sein kann

Es geht nicht um Panikmache, sondern um Transparenz. Für einige Gruppen ist die Information sogar gesundheitlich relevant:

  • Allergien: Bei Insekten-Produkten kann es zu Kreuzreaktionen kommen, vor allem bei Menschen mit einer Allergie gegen Krebs- und Weichtiere (etwa Garnelen) oder Hausstaubmilben. Solche Produkte müssen deshalb einen Warnhinweis tragen.
  • Bewusste Ernährung: Vegetarier und Veganer möchten Insekten in der Regel meiden. Auch Karmin und Schellack sind tierischen Ursprungs.
  • Persönliche oder religiöse Gründe: Viele wollen schlicht selbst entscheiden, was auf ihrem Teller landet.

Wie erkenne ich Insekten auf der Verpackung?

Theoretisch steht alles in der Zutatenliste, praktisch ist es leicht zu übersehen. Achte auf:

  • die wissenschaftlichen und deutschen Artnamen (z. B. Tenebrio molitor, Hausgrille)
  • die E-Nummern E120, E904 und E901
  • Hinweise wie „kann Spuren von ... enthalten"

Das Problem: Die Namen sind oft klein gedruckt, lateinisch und mitten in einer langen Zutatenliste versteckt.

Die Lösung: der Insekten Scanner

Genau dafür gibt es den Insekten Scanner. Statt das Kleingedruckte zu entziffern, prüfst du ein Produkt in Sekunden:

  • Barcode scannen: Das Produkt wird sofort gegen eine Datenbank mit Millionen Lebensmitteln geprüft.
  • Kein Barcode? Etikett fotografieren: Die KI liest die Zutatenliste und prüft sie direkt auf Insekten-Zutaten.
  • Klares Ampel-Ergebnis: Grün heißt keine Insekten, Rot heißt enthält Insekten, Gelb steht für von dir markierte Stoffe.
  • Eigene Watchlist: Zusätzlich kannst du eigene Zutaten oder E-Nummern überwachen.
Scan-Ergebnis: enthält Insekten-Zutaten Klares Ergebnis
Etikett-Scan mit KI Etikett-Scan per KI
Datenbank-Suche mit Insekten-Status Datenbank-Suche
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Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts- oder Ernährungsberatung. Zulassungen können sich ändern (Stand: Juni 2026).